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Die Meereskrähen

Es gibt auch eine andere Vogelart, die sich in der Farbe vollkommen von den Möwen unterscheidet, die Komorane. Nähern wir uns ihnen, dann tauchen sie sofort unter. Es sind Meereskrähen oder genauer Krähen­scharben (Phalacrocorax aristotelis) normalerweise schwarz, wenn sie eingefettet sind, dann schimmern sie jedoch metallgrün.

Die Krähenscharben ernähren sich von Fischen. Sie können bis zur Tiefe von 4m tauchen und 3-4 Minuten ohne zu atmen tauchen. Für einen Tauchgang brauchen sie im Durch­schnitt 40 Sekunden. Im Gegensatz zu den Möwen können diese Vögel nicht auf der Wasseroberfläche schlafen, denn ihr Federkleid ist nicht wasserdicht. Ihre Federn saugen sich beim Tauchgang voll mit Wasser, im Gegensatz zu den meisten anderen Meeresvögeln. Manchmal müssen sie sich schon nach einem kürzeren Tauchgang trocknen, man kann dann beobachten, wie sie mit weit gespreizten Flügeln auf einem Felsen sitzen und sich von der Sonne trocknen lassen. Kormorane gibt es überall auf den Inseln, ihre Nistplätze haben sie vor allem auf den kleineren Inseln, wie Palaciol und Oruda. Sie werden auch oft in der Bucht von Merag gesichtet. Wahrscheinlich hat Merag seinen Namen ihnen zu verdanken, denn ihr italienischer Name „smergo" bedeutet Taucher.

Auf der gesamten Cres- Lošinjer Inselgruppe sind bis jetzt 190 Vogelarten bekannt, von denen 90 Arten hier auch nisten. Wenn Sie mehr über ihr Leben wissen wollen, dann besuchen Sie das Eko-Center „Caput insulae" in Beli. Dort gibt es eine ständige Ausstellung, in der auch Wissenswertes aus dem Leben der Gänsegeier gezeigt wird. Außerdem wird über die Arbeit des Tierschutzes, der heimischen Arten informiert.