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Ungarische Herrschaft

Im Jahr 1107 fiel der ungarische König Koloman in Zadar ein. Kurz danach ergaben sich die übrigen Küstenstädte sowie Osor und Cres. Den beiden Inselstädten wurde bald darauf wieder ihre politische Autonomie zugesprochen, auch Beli und Lubenice wurden als autonome Städte anerkannt.

Im 12. Jahrhundert fand ein ständiger Wechsel zwischen venezianischen und ungarischen Herrschern statt. Er endete mit dem Sieg der Venezianer am Schluß des 12. Jahrhunderts. Um die für sie strategisch wichtigen Inseln lange beherrschen zu können, ernannten sie ihren eigenen Dogen. Zu dieser Zeit verunsicherten Piraten die Küstengewässer und beeinträchtigten damit den Seehandel Venedigs.

Als Grenzregion der ungarisch/ kroatischen sowie der venezianischen Einflußsphären, wurden die Inseln am Ende des 14. Jahrhunderts stark verwüstet und zerstört.
Nach unzähligen Kämpfen wurden diese Gebiete, damals unter dem Namen Dalmatien, von dem ungarisch­kroatischen Thronfolger Ladislav Napoletaner für 100.000 Dukaten an Venedig verkauft.