Das warme mediterrane Klima und die dicken Sandschichten haben die Vorbedingungen dafür geschaffen, daß man auf diesem kleinen und begrenzten Inselraum zwar eine recht spärliche Vegetation vorfindet, dafür kommen die wenigen Pflanzenarten in großen Mengen vor.
Der geographischen Lage nach müßte Susak in die Region der Stein-Eichenwälder (Quercus ilex) gehören, die man dort aber nicht antrifft. Das Gedeihen einzelner Bäume, wie z.B. Akazien beweist, daß auf Susak die Voraussetzungen für das Wachstum von Bäumen gegeben wäre und daß der größte Teil der Insel einmal bewaldet war. Heute findet man auf Susak verkümmerte Ulmengewächse (Ulmus campestris), die Strauchige Kornwicke (Coronilaemerus l.), den Blasenstrauch (Colutea arborescens),
Kreuzdorngewächse und ähnliche. Um das Jahr 1900 wurden in der Bucht „Bok" eine kleine Kultur Schwarzkiefern (Pinus nigra Arnold) und ein paar Akazienbäume (Robinia pseudoaccacia) gepflanzt. Die natürliche autochthone Vegetation hat sich mit ihren halophilen Pflanzen (Pflanzen die salzhaltige Gegenden bevorzugen), vor allem an den Randfelsen rund um das Ufer erhalten, z. B. Wegerichgewächse. Der Graskräuterbewuchs auf einigen Teilen gehört zu einer besonderen Familie, der Silberhaargräser (Imperata cylindrica). Bis auf einen kleinen landwirtschaftlich genutzten Teil sind alle übrigen Flächen auf der Insel Susak mit Weinkulturen bepflanzt.
Ein besonderes Kennzeichen der Insel sind die zahlreichen Hecken aus Spanischem Rohr, auch Riesenschilf genannt (Arundo donax), die zum Schutz vor den starken Winden dienen. Gleichzeitig verbindet sich das dicke Wurzelwerk des Schilfes mit der sandigen Erde und verhindert dadurch die Bodenerosion.